Die 2 wichtigsten Grundsätze der Hautpflege

Im Kosmetikdschungel ist es schwierig, die Übersicht zu behalten. Deshalb versuchen wir, uns in diesem Artikel einfach auf die 2 wichtigsten Grundsätze der Hautpflege zu konzentrieren. So kurz wie möglich – versprochen!
Was ist unsere Hautbarriere?
Um zu verstehen, was beim Cremen in unserer Haut passiert, gucken wir uns einmal nur die äußerste Schicht unserer Haut an – die Hornschicht, das so genannte Stratum corneum. Sie heißt so, da sie tatsächlich aus Hornzellen besteht. Also aus vielen kleinen, toten Hautplättchen. Diese werden von hauteigenen Fetten und Ceramiden zusammengehalten – wie eine Backsteinmauer.

Unsere Hornschicht ist vor allem eine Barriere – und das gleich in zwei Richtungen. Schadstoffe werden davon abgehalten, in unsere Haut einzudringen und Wasser wird davon abgehalten, in zu großen Mengen aus der Haut zu verdunsten. Eine gesunde Hautbarriere schützt und bewahrt uns so vor Hautkrankheiten. Außerdem hält sie unsere Haut feucht.
Was passiert in der Haut, wenn wir sie cremen?
Nun, das kommt ganz darauf an. Im Idealfall wird die Haut genährt und zwar genau mit den Substanzen, die unsere Hautbarriere zusammenhalten: Natürliche Fette, Feuchtigkeitsspender und Ceramide. Unsere Haut wird beim Cremen wiederstandsfähiger, gesünder und strahlender.
Allerdings werden heutzutage hauptsächlich künstliche Öle und Fette verwendet. Sie ahnen es vielleicht schon: Mineralöle und Silikonöle. Da sie hautfremd sind, können diese Öle kein Teil unser schützenden Backsteinmauer werden.
Cremen wir uns mit künstlichen Ölen, können wir sie nur versiegeln. Das ist auch erstmal gar nicht so schlecht: Schadstoffe können dann nicht eindringen und Wasser kann auch nicht verdunsten. Zudem sorgt diese Schicht für einen Soforteffekt.
Allerdings wird unsere Hautbarriere auf diese Weise auch nie zu ihrer natürlichen Stärke finden. Unter der luftdichten Schicht bleibt die natürliche Hautbarriere geschwächt. Die Folge: Es muss immer wieder nachgecremt werden.
Die Hautbarriere stärken: Das wichtigste bei der Hautpflege
Nur eine starke Hautbarriere kann uns nachhaltig vor Hautkrankheiten und Feuchtigkeitsverlust bewahren. Deshalb sollte man bei der Hautpflege immer an den Zement in unserer Backsteinmauer denken.
Jede Pflege sollte die Hautbarriere mit natürlichen Fetten und hauteigenen Feuchtigkeitsspendern stärken. Die beste Pflege enthält zusätzlich Ceramide und Phospholipide, aus denen die Haut Ceramide entwickeln kann.
Die Hautbarriere kann auch durch die konventionelle Gesichtsreinigung geschwächt werden. Mehrstufige Reinigungsrituale mit aggressiven, fettlösenden Substanzen können die natürlichen Fette auswaschen. So wird unsere Backsteinmauer langsam porös.
Die 2 Grundsätze für eine wirksame Hautpflege
Kurz und knapp, wie versprochen, folgen sie nun. Das wichtigste ist eine starke Hautbarriere.
- Unterstützen Sie die Haut in ihrer natürlichen Funktionsweise – Hautcreme+ enthält natürliche Fette anstatt Silikone und Mineralöle
- Der Weg zu schönerer Haut ist weniger Pflege: Vermeiden Sie Reinigungsrituale, die Ihre Hautbarriere schwächen, verwenden Sie z. B. das Mikrofasertuch+